Animationen und Filme
Hier finden Sie eine Auswahl von Computeranimationen und Filme zu AURORA BOREALIS.
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Virtueller Rundflug um den neuen Forschungs-Eisbrecher AURORA BOREALIS
Aurora Borealis ist als eine Kombination aus schwerem Eisbrecher, Tiefsee-Bohrschiff und Mehrzweck-Forschungsschiff konstruiert. Der Einsatzbereich des Schiffes umfasst beide Polarregionen der Erde sowie die offenen Ozeane. Bis heute ist weder im kommerziellen noch im wissenschaftlichen Bereich ein vergleichbares Schiff für den ganzjährigen Einsatz bei Polarexpeditionen verfügbar. Die Architekten und Ingenieure haben mit Aurora Borealis den weltweit modernsten Eisbrecher entwickelt, der unter anderem die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Tiefsee-Bohrungen auch bei einer geschlossenen Meereisdecke durchzuführen.
Das Atrium mit Moon-Pool
Rund um den vorderen Moon-Pool, einer 7 x 7 Meter großen, verschließbaren Öffnung im Rumpf des Schiffes, befindet sich das so genannte Atrium, ein Arbeitsbereich mit mehreren komplett ausgestatteten Laboren sowie 32 weiteren Stellplätzen für mobile Laborcontainer. Eine transparente Kuppel mit einer besonderen prismatischen Lichtablenkung fördert die Energieeinsparung und liefert eine angenehme Tageslichtatmosphäre in diesem Bereich.
Für das Be- und Entladen von Containern und anderen wissenschaftlichen Geräten kann die Kuppel des Atriums vollständig geöffnet werden. Über den Moon-Pool, der von jedem Arbeitsdeck zugänglich ist, können wissenschaftliche Geräte wie zum Beispiel Remotely Operated Vehicles (ROVs) und andere empfindliche Instrumente zu Wasser gelassen werden. Das Atrium bietet damit ideale Arbeitsbedingungen und ermöglicht einen eisfreien Zugang zu den Ozeanen der Welt.
Wissenschaftliches Bohren
Das markanteste Merkmal des Schiffes ist die Tiefseebohranlage, welche unter extremen Wetterbedingungen Operationstiefen bis zu 5.000 Meter Wassertiefe plus 1.000 Meter Bohrtiefe in den Meeresboden ermöglicht. Auf lange Sicht soll in beiden polaren Regionen gebohrt werden. AURORA BOREALIS wird weltweit das einzige Schiff sein, das in der Lage ist, diese Art von wissenschaftlichen Untersuchungen durchzuführen.
Bohrgerät: 85 Meter über Kiel.
Modellversuche
Modellversuche im Wellenkanal
Test im Wellenkanal der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt GmbH (HSVA) im Sommer 2008.
Modellversuche im Eistank
Umfangreiche Modellversuche im Eistank der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt (HSVA) und bei Aker Arctic in Helsinki haben ergeben, dass Aurora Borealis in der Lage ist, bei einer Eisdecke mit einer Stärke von zwei Metern und mehr dynamisch zu positionieren.



