Eisbrecher, Bohrschiff und Mehrzweck-Forschungsschiff
Das markanteste Merkmal des Schiffes ist die Tiefseebohranlage, welche unter extremen Wetterbedingungen Operationstiefen bis zu 5.000 m Wassertiefe plus 1.000 m Bohrtiefe in den Meeresboden ermöglicht. Auf lange Sicht soll in beiden polaren Regionen gebohrt werden. AURORA BOREALIS wird weltweit das einzige Schiff sein, das in der Lage ist, diese Art von wissenschaftlichen Untersuchungen durchzuführen.
Die Planung und Entwicklung von AURORA BOREALIS erfordert eine Reihe neuer und innovativer technischer Konzepte. Dieses technische Potential und Wissen wird für die marinen Technologien und die Schiffbauindustrie bereitgestellt.
Technische Details im Überblick
Schiffstyp: Schwerer Eisbrecher der höchsten IACS Eisklasse: Polar Class 1
Geplanter Baubeginn: 2012
Geplante Indienststellung: 2014
Lebensdauer: 35 – 40 Jahre
Geschätzte Baukosten: 650 Mill. € (Stand Dezember 2008)
Geschätzte Betriebskosten: 36 Mill. € p.a. (Stand Dezember 2008)
• Schwerer Eisbrecher mit 81 MW Antriebskraft (Diesel-elektrisch)
• Höchste Klassifikation für Eisbrecher
• Doppelhülle
• Zwei "moon pools" (Öffnungen im Schiffsrumpf) jede 7 x 7 m groß
• Dynamische Positionierung
• Tiefseebohrungen auch unter einer geschlossenen Meereisdecke
• Bohranlage: max. vorgesehene Wassertiefe 5 000 m, max. Bohrtiefe im Sediment 1 000 m
• "Riserless" Bohrtechnologie
• Labore im Modulsystem - flexible Laborcontainerausstattung
Länge über Alles: 199,85 m
Breite am Hauptspant: 49 m
Tiefgang: 13 m
Max. Geschwindigkeit im offenen Wasser: 15,5 kn
Fahrtgeschwindigkeit im offenen Wasser: 12 kn
Personal (Besatzung, Wissenschaftler und Helicopterbesatzung): 120
Expeditionsdauer: max. 90 Tage





